Wo liegt unser Familien-Notgroschen?
- Sven's Welt

- 14. Juni
- 2 Min. Lesezeit
Als Familie haben wir bewusst einen Notgroschen aufgebaut. Er dient nicht dazu, möglichst hohe Renditen zu erzielen, sondern gibt uns Sicherheit für unvorhersehbare Ausgaben und finanzielle Engpässe.
Warum braucht man überhaupt einen Notgroschen?
Ein Notgroschen ist das finanzielle Polster für größere Anschaffungen, Reparaturen oder unerwartete Ereignisse. Das Geld sollte jederzeit verfügbar sein.
Natürlich könnte man stattdessen ETFs oder Aktien verkaufen. Das hat jedoch zwei Nachteile:
Das Geld steht meist nicht sofort zur Verfügung.
Wertpapiere könnten gerade im Minus stehen und müssten mit Verlust verkauft werden.
Deshalb sehen wir den Notgroschen als wichtige Grundlage unserer Familienfinanzen.
Welche Notfälle können auftreten?
Im Alltag gibt es viele Situationen, die plötzlich Geld kosten können:
Krankheitsfall
Autounfall oder größere Reparaturen
Defekte Haushaltsgeräte oder Küchengeräte
Unerwartete Nebenkostenabrechnungen
Finanzielle Engpässe innerhalb der Familie
Höhere Ausgaben rund um die Kinder
Gerade als Familie mit Kindern gibt es immer wieder Kosten, die man nicht langfristig planen kann.
Warum haben wir einen Notgroschen?
Für uns spielen mehrere Faktoren eine Rolle:
Laufende ungewisse Kosten für die Kinder
Mögliche Krankheitskosten
Nebenkosten unserer Wohnung
Reparaturen rund ums Auto
Allgemeine Sicherheit und Ruhe im Alltag
Ein Notgroschen sorgt dafür, dass uns unerwartete Ausgaben nicht sofort aus der Bahn werfen.
Wie hoch sollte ein Notgroschen sein?
Wir orientieren uns an einer häufig genannten Faustregel:
Mindestens drei Netto-Monatsgehälter als Reserve.
Wie hoch der Betrag tatsächlich sein sollte, hängt jedoch von der persönlichen Situation ab. Eine Familie mit Kindern benötigt meist einen höheren Puffer als ein Single-Haushalt.
Wichtig ist, dass du dir selbst ein realistisches Ziel setzt und dieses konsequent verfolgst.
Wo sollte ein Notgroschen liegen?
Aus unserer Sicht gehört ein Notgroschen auf:
Tagesgeldkonten
täglich verfügbare Zinskonten
andere kurzfristig verfügbare Geldanlagen
Nicht geeignet sind aus unserer Sicht:
Aktien
ETFs
langfristig gebundenes Festgeld
Das Geld muss jederzeit erreichbar sein.
Wo liegt unser Familien-Notgroschen?
Unser Notgroschen ist auf mehrere Tagesgeld- und Zinskonten verteilt.
Ein Teil liegt bei unseren Hausbanken, weitere Beträge befinden sich auf Zinskonten unserer Depotbanken.
Dadurch haben wir:
schnellen Zugriff
tägliche Verfügbarkeit
eine moderate Verzinsung
Aktuell würden wir an diesem System nichts verändern, da unser Geld für unsere Bedürfnisse so am effektivsten arbeitet.
Wie haben wir den Notgroschen aufgebaut?
Der Aufbau erfolgte nicht über Nacht.
Wir haben regelmäßig gespart und zusätzlich Sonderzahlungen genutzt:
Steuererstattungen
Sonderzahlungen vom Arbeitgeber
Einmalige Zusatzeinnahmen
So ist der Betrag über die Jahre Stück für Stück gewachsen.
Die häufigsten Fehler beim Notgroschen
Aus meiner Sicht sind das die häufigsten Fehler:
Der Notgroschen ist zu klein.
Das Geld ist nicht schnell verfügbar.
Es fehlt die Disziplin beim Aufbau.
Das Geld liegt auf dem Girokonto und wird unbewusst ausgegeben.
Mein Fazit als Papa
Für mich ist ein Notgroschen kein Luxus, sondern ein wichtiger Baustein finanzieller Sicherheit.
Er sollte jederzeit verfügbar sein und regelmäßig überprüft werden. Wer seinen Zielbetrag erreicht hat, kann darüber hinausgehende Beträge für langfristige Geldanlagen wie ETFs oder Festgeld nutzen.
Ich schlafe deutlich ruhiger, wenn ich weiß, dass eine größere Rechnung, eine Reparatur oder eine unerwartete Ausgabe unsere Familie nicht sofort vor finanzielle Probleme stellt.
Welche Tagesgeldkonten wir aktuell nutzen und welche Plattformen wir interessant finden, findest du auf unserer Empfehlungsseite unter Geldanlage und Broker.




.jpg)

Kommentare