Geld für Jan und Paul anlegen – Warum Sparen allein oft nicht ausreicht
- Sven's Welt

- 29. Juni
- 2 Min. Lesezeit
Viele Eltern legen Geld auf ein Sparbuch oder Tagesgeldkonto. Das ist verständlich – das Geld ist sicher und jederzeit verfügbar. Doch ein Problem bleibt: Die Inflation sorgt dafür, dass die Kaufkraft über viele Jahre sinkt. Das Geld wächst zwar auf dem Konto, kann sich aber trotzdem immer weniger leisten.
Deshalb investiere ich für meine Kinder.
Mein Ansatz
Für Jan und Paul setze ich bewusst auf einen breit gestreuten ETF-Sparplan. Ich möchte nicht darauf spekulieren, welche Aktie der nächste Gewinner wird. Stattdessen investiere ich langfristig in viele Unternehmen weltweit.
Durch den langen Anlagehorizont von fast 20 Jahren können Kursschwankungen deutlich entspannter betrachtet werden. Gerade Zeit ist beim Vermögensaufbau einer der größten Vorteile.
Sparen bleibt trotzdem wichtig
Investieren bedeutet für mich nicht, auf Rücklagen zu verzichten.
Ein Girokonto und ein Tagesgeldkonto haben weiterhin ihren festen Platz. Dort liegt Geld, das kurzfristig benötigt werden könnte – beispielsweise für größere Anschaffungen oder unerwartete Ausgaben.
Der Vermögensaufbau dagegen findet im Depot statt.
Es geht nicht um möglichst viel Geld
Mir ist wichtig, dass Jan und Paul später Möglichkeiten haben.
Vielleicht möchten sie studieren, eine Ausbildung machen, reisen oder den Führerschein finanzieren. Vielleicht hilft das Geld auch bei der ersten Wohnung oder den ersten Möbeln.
Ich möchte ihnen keine Entscheidungen abnehmen, sondern ihnen mehr Freiheit geben.
Jeder muss seinen eigenen Weg finden
Es gibt nicht die eine perfekte Lösung für alle Familien.
Manche fühlen sich mit einem Tagesgeldkonto wohler, andere investieren ausschließlich in ETFs oder kombinieren verschiedene Möglichkeiten.
Entscheidend ist aus meiner Sicht vor allem eines:
Früh anfangen.
Denn Zeit ist beim Investieren oft wertvoller als eine besonders hohe Sparrate.
Mein Fazit
Für unsere Familie besteht die Geldanlage aus mehreren Bausteinen:
ETF-Sparplan für den langfristigen Vermögensaufbau
Girokonto für den täglichen Zahlungsverkehr
Tagesgeldkonto als finanzielle Reserve
So verbinde ich Sicherheit mit langfristigen Renditechancen.
Ich weiß nicht, welche Wünsche Jan und Paul später einmal haben werden. Aber ich hoffe, dass sie durch unsere Entscheidungen heute morgen etwas mehr Freiheit haben.
So investieren wir für Jan und Paul - unser persönlicher Plan
Girokonto - Hier landen die Geldgeschenke von der Familie, Freunden, sowie die Zinsen und Ausschüttungen
Sparplan 1 - 25 € monatlich in den MSCI World ETF
Sparplan 2 - 25 € monatlich in einen monatlich ausschüttenden ETF mit werthaltigen Wertpapieren
ETF-Rentenverischerung - 25 € monatlich in ein fodnsgebundene Rentenvsersicherung auf ETF-Basis. Die Ausschüttungen werden automatisch wieder angelegt.
Unfallversciherung - 7 € monatlich für privaten Unfallschutz
Unser Ziel: Steigen die Erträge im Laufe der Zeit, erhöhen wir die Sparraten SChritt für Schritt
GesamtInvestition: 82 € pro Kind und Monat.
Wenn dich interessiert, welche Depotbank, ETFs oder Versicherung wir nutzen, findest du alle Informationen auf meiner Empfehlungsseite.
Warum wir nicht nur einen ETF-Sparplan nutzen
Wir verfolgen bewusst zwei unterschiedliche Ziele:
Die ETF-Sparpläne bleiben jederzeit flexibel. Sollte Jan oder Paul das Geld früher benötigen – zum Beispiel für den Führerschein, ein Auslandsjahr oder die erste Wohnung – können wir jederzeit auf das angesparte Vermögen zugreifen.
Die ETF-Rentenversicherung ist dagegen für einen sehr langen Zeitraum gedacht. Sie hilft uns, konsequent am Vermögensaufbau festzuhalten und das Geld nicht voreilig für andere Zwecke zu verwenden. Für uns ergänzt sie die flexiblen ETF-Sparpläne sinnvoll.




.jpg)



Kommentare